Impressionen 2015  ab Juli


06.12. Nikolausfeier am Gänsberg

Es ist eine schöne Tradition: die jährliche Weihnachtsfeier der Freunde historischer Fahrzeuge Wiesloch. In diesem Jahr fiel das feierliche Zusammentreffen genau auf den Nikolaustag. Birgit und Wolfgang hatten alles vorbereitet, die Tische im Landgasthof Gänsberg waren festlich eingedeckt. Manfred hatte Brennholz dabei  denn auf das bekannte Nikolaussfeuer wollten wir nicht verzichten.  Pünktlich gegen 15:00 Uhr waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und die ersten Gäste trafen ein. Der Raum füllte sich schnell und um halb 4 waren über 30 Erwachsene in Begleitung von 14 erwartungsvollen Kindern im Raum. Toller Besuch – vielen Dank allen Anwesenden!                                                                                                           Jetzt aber los, Birgit hatte schließlich ein tolles Kinderprogramm vorbereitet. Im Nebenraum des Gänsberg warteten Pinsel, Farben und kleine Vogelhäuschen aus Holz auf die jungen Künstler. Der Boden und  die Tische des Gastraums waren sorgfältig mit Folie ausgeschlagen so konnte jetzt mit Herzenslust gemalt werden.  Unter den wachsamen Augen und dem perfekten Coaching von Birgit und Anne entstanden wahre Kunstwerke. Im nächsten Frühjahr werden wir sicher einen deutlichen Anstieg der Singvogelpopulation erleben denn diese Häuschen werden ganz schnell  bezogen.  Nach und nach wurden die Häuschen fertig und die Kinder fragten: „ kommt denn heute auch der                                                                  Nikolaus"?                                                                                                                                                                                              Ho, ho, ho -  roter Umhang, langer weißer Bart, dicke Stiefel und einen alten Sack über dem Rücken – das muß er sein! Der Nikolaus war sichtlich gut gelaunt und alle Kinder bestens vorbereitet. Lange Gedichte wurden vorgetragen und gemeinsam Weihnachtslieder gesungen. Der Nikolaus bedankte sich mit kleinen Geschenken und wünsche allen eine besinnliche Adventszeit.                                                                 Mittlerweile war er draußen dunkel geworden, eine klare, nicht zu kalte Nacht. Ideale Voraussetzungen für das abschließende Highlight. Jedes Kind erhielt eine Fackel und gemeinsam setzte sich ein Zug von fast 50 Personen in Bewegung. Jeder hatte einen Stock dabei denn oben am Berg warteten Manfred und Wolfgang  mit Grillwürstchen, Stockbrot und Glühwein. Die Glut war perfekt und Kinder wie Erwachsene hatten viel Spass beim Würstchen und Stockbrot grillen über dem offenen Feuer. Jeder entwickelte seine eigene Strategie – der Eine hielt die Wurst in die Flammen, der Andere in die Glut. Das Ergebnis war durchaus unterschiedlich schmeckte aber vorzüglich. Später rückten wir die Bänke etwas näher ans Feuer und ließen den Abend in wunderschöner Atmosphäre ausklingen. Herzliches Dankeschön an alle Organisatoren und an Frau Steidel für die Glühweinspende.                                                                                        Hier einige Bildimpressionen:


30.10.-1.11. die FhF in Prag und Mlada Boleslav

Die Saison-Abschlussfahrt 2015 führte die Freunde historischer Fahrzeuge Wiesloch am 30. Oktober  ins goldene Prag und zu den Wurzeln der ältesten tschechischen Automobilfabrik Laurin & Klement / Skoda ins 65 km weiter nordöstlich gelegene Mlada Boleslav.

Es war von vornherein klar, dass 3 Tage dafür viel zu kurz sein würden, vor allem, wenn man davon einen Tag für Hin- und Rückfahrt abziehen muss.

Was aber übrig blieb, waren höchst eindrucksvolle Stunden in unserem östlichen Nachbarland und die gewaltigen Veränderungen, die seit unserem letzten Besuch dort vor 29 Jahren geleistet worden sind. War es damals eine graue, im Dornröschenschlaf schlummernde Stadt, so ist es heute eine pulsierende Metropole auf höchstem touristischen Niveau. Dies kommt nicht von ungefähr, denn was in dieser Stadt an Kulturschätzen erster Güte angehäuft ist, das könnte man auch in einer Woche nur unzureichend erarbeiten. Deshalb war von mehreren Teilnehmern zu vernehmen: „Prag, wir kommen wieder!“

Der Besuch im Skoda Werksmuseum war ebenfalls sehr gehaltvoll. Es befindet sich in ehemaligen Fabrikhallen auf dem Werksgelände. Leider konnten wir wegen Inventur keine Werksführung erhalten, so blieb uns nur die Informationsquelle einer sehr kompetenten Museumsführung. Als eine der ältesten tschechischen Fahrzeugfabriken wurde Laurin & Klement 1895 als Fahrradfabrik gegründet. Über Motorräder wurde 1905 die Automobilfabrikation aufgenommen. Während der Weltwirtschaftskrise schlüpfte L&K 1925 dann unter das Dach des Maschinenbauers Skoda (Daimler und Benz fusionierten 1926). Zentralrohrrahmen und Transaxle-Getriebe folgten 1934. Wie überall sonst, wurden während des Krieges auch bei Skoda Rüstungsgüter produziert. Und danach kam der Sozialismus. Dennoch war der Hang zur technischen Weiterentwicklung ungebrochen. 1964 kam im Skoda 1000MB einer der modernsten Einlitermotoren zum Einsatz. Trotzdem hinterlässt die sozialistische Ära eine Lücke in der Modellpalette, was in der Museumspräsentation sichtbar wird. 1991 kam dann Skoda zu VW und wurde zu einer der Erfolgsmarken im Konzern.

Den Abend des Samstags verbrachten wir an Bord eines Ausflugsschiffes auf der Moldau bei deftiger böhmischer Küche vom Buffet. Während dieser „Stadtrundfahrt“ zog das märchenhaft beleuchtet Prag an uns vorbei und ließ der Phantasie freien Lauf. Der tiefstehende halbvolle Mond tat sein Übriges. Und wenn dann die Moldau unter den Füßen rauscht und Smetanas Moldau aus dem Akkordeon erklingt, dann geht das schon etwas unter die Haut.

Der letzte Tag gehörte einem Rundgang auf dem Hradschin, dem geschichtlich höchst aufgeladenen Sitz der böhmischen Könige und seit 1918 der tschechischen Regierung, dem gewaltigen Veitsdom und, und, und … . Der Abstieg zur Kleinseite durch einen goldgelben Weinberg machte die Prager Märchenlandschaft perfekt. Zum Mittagessen ging es in das Kellerlokal „Schwejk“, was durch Qualität und vor allem Quantität der Speisen beeindruckte. Das musste dann auch für den Rest des Tages vorhalten. Gegen 20 Uhr hatte Wiesloch uns wieder.

 

Dr. Adolf Suchy

...und hier einige wunderschöne Bildimpressionen von Adolf


Resonanz der Bertha-Benz-Fahrt 2015

Liebe Mitglieder, liebe Aktivisten,

 den Dank der Veranstalter der Bertha-Benz-Fahrt 2015 möchte ich Euch nicht vorenthalten. Es ist ja nicht nur der explizit angesprochene Einsatz der Stadt-Apotheke, der hier gewürdigt werden soll, sondern die „Station Wiesloch“ steht auch für die vielen Helfer aus den Reihen der Freunde historischer Fahrzeuge, denen der Dank ebenso gebührt und den ich gerne auf diesem Weg an unsere Aktivisten weiterreichen möchte.

Auf dem Foto von der Siegerehrung in Ladenburg sind die Organisatoren der Bertha-Benz-Fahrt zu sehen, ganz links Wolfgang Presinger (ASC) und ganz rechts Winfried Seidel (Carl-Benz-Museum).

Die Würdigung unseres eigenen Einsatzes ist vor dem Hintergrund der Dreirad-Spende in diesem Jahr vielleicht etwas untergegangen, denn unter dem Strich ist unser Verein dem Haus Daimler zu größtem Dank verpflichtet. Doch – und so wird es auch in Stuttgart gesehen - ist das Dreirad genau aus Anerkennung und Würdigung unseres Einsatzes nach Wiesloch gekommen – weil wir uns eben seit Jahrzehnten um die Durchführung der Bertha-Benz-Fahrt und dem Gedenken an Bertha Benz im allgemeinen verdient gemacht haben.

 

Mit den besten Grüßen,

Adolf Suchy


03.10.15 Besuch des Vorstandes bei den Oldtimerfreunden Bruchsal

am 3. Oktober hat unser Vorsitzender Dr. Adolf Suchy mit Edith Nahrgang, unserer Schriftführerin, auf Einladung der Oldtimerfreunde Bruchsal und ihrem
Vorsitzenden Peter Stephan an ihrem 10-jährigen Jubiläum in Bruchsal-Untergrombach teilgenommen.

Dieser Verein ist aus einer Interessengemeinschaft von Alfa-Romeo-Freunden hervorgegangen und zählt derzeit ca. 80 Mitglieder.
Inzwischen hat er sich zu einem markenunabhängigen und bunt gemischten Verein entwickelt.

nachfolgend die Dankesworte von Adolf an die Oldtimerfreunde Bruchsal

Lieber Herr Stephan,

nochmals herzlichen Dank für die Einladung, es waren wirklich schöne Stunden in Untergrombach und wir haben uns recht wohl gefühlt.
Wir, das waren Edith Nahrgang (die Ehefrau unseres verstorbenen Ehrenvorsitzenden und unsere Schriftführerin) und eben ich, Adolf Suchy (amtierender Vorsitzender).
Und wie es so geht, in der Oldie-Szene gibt es immer genügend Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen. Und überhaupt, ich habe gestern erst richtig Zugang zu den OFB gefunden und viel über diesen Verein gelernt.
Toll, die Gulasch-Kanone, großartig, der Besuch aus Frankreich, sowie die Idee mit dem Bauchtanz. Bei letzterem bin ich mir allerdings nicht ganz sicher, ob das nicht ein Wink der vernachlässigten Ehefrauen mit dem Zaunpfahl war, die Schrauber wieder mehr an den heimischen „Herd“ zu erinnern.

Meine Eindrücke reiche ich hiermit gerne auch an unseren Vorstand und unsere Mitglieder weiter. Dazu stellen wir von unserer Expedition nach Bruchsal-Untergrombach nachfolgend auch ein paar Bilder auf unsere Website.

Ich würde mich freuen, wenn sich künftig immer mal wieder die Gelegenheit ergäbe, uns gegenseitig zu besuchen oder an Fahrveranstaltungen teilzunehmen. Dazu werde ich die OFB  in unregelmäßigen Abständen auf unseren Verteiler setzen.
Anliegend kommt nun eine Auswahl von Bildern. Wenn es mehr sein sollten oder höhere Auflösung gewünscht ist, bitte melden. Es wurde ja auch von Euren Mitgliedern viel fotografiert.


29.9.15 Stammtisch und Vorstellung OB Kanditat

zur Vorstellung der OB-Kandidaten für Wiesloch

bei den Freunden historischer Fahrzeuge (FhF) in ihrem Clublokal Gänsberg


Weil die FhF zunehmend in das öffentliche Leben der Stadt Wiesloch eingebunden sind, weil sie Erwartungen an die Stadt Wiesloch haben und diese wiederum an die FhF, so sollen sich die Mitglieder vor der Wahl des Oberbürgermeisters am 4. Oktober 2015 ein solides Bild über die beiden Kandidaten machen können.

Als politisch und weltanschaulich neutraler Verein üben die FhF strikte Zurückhaltung in diesbezüglichen Diskussionen, sowohl innerhalb der Mitgliederschaft, als auch in organisierten Veranstaltungen. Wir wollen ganz bewusst auch keine Plattform für politische Karrieren abgeben.

Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr am 28. Sept. 2015, Sondertermin 16:00 Uhr

Nach der Vorstellung seiner Person (Wieslocher „Eigengewächs"), Ziele und Herangehensweisen zu ihrer Verwirklichung ergab sich eine lebhafte und sehr qualifizierte Diskussion um seine Positionen. Bezüglich des Vereinslebens sind folgende seiner Aussagen hervorzuheben:

 Gastronomie, Handel und Tourismus in Wiesloch sind zu fördern

 der Wieslocher Kulturbereich ist zu stärken: u. a. Bergbautradition, Weinstadtcharakter,  
      Automobilgeschichte („automobiles Kulturgut" stellt für den realo-grünen Kandidaten kein 
            Reizwort dar) 
     Vereine mit Außenwirkung, damit auch die FhF, sind stärker in die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt
           Wiesloch einzubeziehen
     die Wieslocher Vereine sind entsprechend ihrer Ziele zu bündeln, um sie auch untereinander  
           besser vernetzen zu können

 das Ehrenamt in gemeinnützigen, aber nicht sozial orientierten Vereinen ist grundsätzlich als
           gleichwertig zu sozial ausgerichteten Vereinen anzusehen

 sein Wunsch an die FhF ist eine verstärkte Einbeziehung der jüngeren Generation


Dirk Elkemann am 29. Sept. 2015, 20:00 Uhr


Die Vorstellung seines Werdeganges (Bgm. in Schwetzingen), seiner Ziele und des identifizierten Handlungsbedarfes in Wiesloch erfolgte im größeren Rahmen des regulären Stammtisches. Es wurde auch deutlich, dass das Hintergrundwissen über Wiesloch und seine Menschen aufgrund der kurzen Kandidaturphase noch nicht sehr ausgeprägt ist. Deshalb waren seine Aussagen zum Umgang mit den Vereinen eher unscharf. Bei der Aussprache war es deshalb notwendig, ihm die spezifischen Eigenheiten unseres Vereins sowie die jüngsten Aktivitäten im Schulprojekt bei dieser Gelegenheit ansatzweise zu vermitteln. Seine für die FhF relevanten Aussagen waren:

 die Finanzlage Wieslochs kann nur mittel- bis längerfristig durch Erhöhung der Einnahmen
            verbessert werden

 das Verkehrsproblem (Altwiesloch) und Innenstadt sollte durch einen nachzustellenden
             Generalverkehrsplan verbessert werden (grundsätzlich muss das Verkehrsproblem
             ganzheitlich betrachtet werden)

 das städtebauliche Konzept – vom Kern zur Peripherie – ist zu überarbeiten

 Wiesloch soll eine Stadt aller Generationen sein (Behinderten-gerechte Ausstattung)

Zusammenfassung:


Die Ziele beider Kandidaten waren aufgrund der bekannten Rahmenbedingungen (Finanznot, Verkehrsproblem, Nutzung der Innenstadt) erwartungsgemäß ähnlich gelagert. Während der Verwaltungsfachmann und Jurist Elkemann mehr die globalen Lösungs- und Realisierungsmöglichkeiten analysierte, konnte der Wiesloch-Insider und Wirtschaftsinformatiker Dr. Schmidt-Eisenlohr hinsichtlich unserer Vereinsinteressen konkretere Aussagen machen.

In der Gesamtschau wird der Wähler zu entscheiden haben, ob er eher einem Noch-Außenstehenden und damit auch wenig vernetzten Kandidaten zutraut, die Wieslocher Herausforderungen zu bewältigen, oder ob er diese Aufgabe bei einem gut vernetzten Insider, aber dadurch in gewisser Weise auch abhängigen Kandidaten besser aufgehoben sieht. Als integer und kompetent haben sich beide Kandidaten dargestellt.

Dr. Adolf Suchy



Fahr-Mit-Tour September 2015

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am 27.09.2015 28 Oldtimer zur letzten Ausfahrt 2015 am REWE Parkplatz ein. Leider gab es ein Organisationsproblem da der Ausrichter der Ausfahrt verhindert war, oder es schlichtweg vergessen hatte. Adolf blieb aber cool und versprach eine habe Stunde später die Wegbeschreibung für eine andere (neue) Tour zu bringen. Zur Überbrückung dieser Zeit wurde kurzerhand die Secco Pause auf den REWE Parkplatz verlegt. Danach hatte Adolf die Wegbeschreibungen kopiert und es konnte losgehen. Die Strecke führte im Kraichgau über Angelbachtal, Elsenz, Menzingen, Kraichtal, Untergrombach auf den Michaelsberg. Hinter Elsenz, auf einer kleinen Straße, hatte Adolf die Kolonne kurz für einen Fotostop angehalten (diese Bilder folgen morgen).

Vor Menzingen wurde auf einem Waldparkplatz noch eine Rast für Benzingespräche gemacht. Auf dem Michaelsberg hatte man eine tolle Aussicht auf die Rheinebene, die Pfälzer Berge und sogar den Schwarzwald (hier Bilder dazu aus dem Internet)

Hinter der Wallfahrtskirche war das Restaurant Michaelsberg. Dieses hat im Freien viele Tische mit Aussicht auf die Rheinebene. Es gab also keine Probleme mit Plätzen. Hier gab es an diesem Tag ein Wallfahrtsbuffet. Hier konnte man mit minimaler Wartezeit sein Essen holen. Adolf hatte sich nach dem Essen nochmals für den Planungsfehler entschuldigt. Es hatte aber allen sehr gefallen und er wurde mit Beifall bedacht. Dieses Ziel ist bestimmt auch für private Touren interessant. Nachfolgend Bilder von der Tour.



Warnwestenübergabe an der Merian Grundschule Wiesloch

Einer liebgewordenen Tradition folgend, haben auch in diesem Jahr zum Schuljahresbeginn die Freunde historischer Fahrzeuge Wiesloch e. V. stellvertretend für die ADAC-Stiftung Gelber Engel Warnwesten an die Erstklässler übergeben. In diesem Jahr repräsentierte die Maria-Sibylla-Merian-Schule mit ihren mehr als 65 Schulanfängern die Wieslocher Grundschulen. Dies sind 65 von 730 000 in Deutschland verteilten Warnwesten.

Im Rahmen einer kleinen Unterrichtsstunde mit anschließender Warnwestenübergabe wird sicheres Verhalten im Straßenverkehr und auf dem Schulweg trainiert. An welcher unserer Schulen dieses Ereignis auch stattfindet, es ist  immer wieder Ansporn, die Anzahl der 7600  in Deutschland in Verkehrsunfälle verwickelten Kinder zwischen 6 und 9 Jahren zu senken. Die Freunde historischer Fahrzeuge Wiesloch helfen gerne mit.

Auf der Seite des ADAC finden Sie weitere Informationen zum Thema (hier kicken)

Nachfolgend einige Bilder davon



Classik Gala Schwetzingen 2015 4.-6.September

Nachfolgend einige Impressionen von der Classik Gala in Schwetzingen. Im Schlosspark Schwetzingen wurden auch in diesem Jahr wieder hochwertige Oldtimer ausgestellt. Laut Angaben des Veranstalters waren es ca. 180 Fahrzeuge. In dem weitläufigen Parkgelände wurden die Oldtimer von herrlicher Natur eingerahmt und kamen in toller Kulisse zur Geltung.

Von unserem Verein haben , wie ich heute gesehen habe, Herr Fuchs und Herr Philipp Fahrzeuge ausgestellt. Nachfolgend einige Impressionen. Weitere Bilder kann man im Internet finden (hier Klicken)  

 


Unsere Oldtimer  am/auf dem Hockenheimring

Wow, was für eine Beteiligung! Am letzten Sonntag im August trafen sich ca. 40 Oldies und gut 70 Personen auf dem REWE Parkplatz um gemeinsam den Hockenheimring zu erobern. Blauer Himmel - hochsommerliche Temperaturen und beste Stimmung schon am Start. Unsere "Bertha" führte in Ihrem Karmann Ghia das Feld an und geleitete es sicher über etwas verschlungene Pfade von Wiesloch zum Ring. Dort wartete bei mittlerweile deutlich über 30 Grad der kühle Prosecco, frische Brezeln und leckerer Hefezopf. Die Zeit im sehenswerten Motorsportmuseum des Hockenheimrings war kurz denn plötzlich - ein schriller Pfiff mit der Ansage "schnell in die Autos - wir können auf die Strecke!" Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl diese traditionsreiche und doch sehr moderne Rennstrecke aus der Perspektive eines Rennfahrers zu erleben. Mit atemberaubendem Tempo (mindestens 60 Stundenkilometer) nahmen unsere Oldies diese Herausforderung an.

Und gleich das zweite WOW! Was für ein Blick! "Das kommt im Fernsehen ja nicht so rüber - das muß man live gesehen haben" - so der Kommentar vieler Teilnehmer. Der Ausblick vom V.I.P. Bereich im 5. Stock der Südtribüne ist in der Tat beeindruckend. Und dann auch noch - als ob es so für uns geplant ist - der Start eines Motorradrennens.

Vor der Mercedes Tribüne parken wir unsere Oldies und genießen den Blick auf den High-Speed Bereich des Hockenheimrings. Sitzplätze sind genügend vorhanden und so können wir das Motorradrennen aus dieser neuen Perspektive sehen.                                 Die Race Control beeindruckt. Hier werden alle Entscheidungen in sekundenschnelle getroffen. Rennsport bleibt ein Hoch Risiko Sport und so ist professionlles Arbeiten und Rennmanagement unabdingbar. Das hat die Race Control eindruckvoll demonstriert.

Nach der intensiven Besichtigstour haben wir uns ein gutes Mittagessen, schön im Wald gelegen, mehr als verdient. Im Schützenhaus in Sandhausen findet jeder auf der reichhaltigen Speisekarte das passende Gericht und wir lassen diesen ereignisreichen Tag in geselliger Runde ausklingen. Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und an die Organisatoren.


01.08.2015;        Bertha Benz Fahrt vor der Stadtapotheke - Tankszene 1. Tankstelle der Welt


Vor 127 Jahren fuhr Bertha Benz mit dem Prototyp Wagen ihres Mannes mit ihren beiden Söhnen von Ladenburg nach Pforzheim um die Fahrtüchtigkeit des Fahrzeuges nachzuweisen. In Wiesloch musste der Treibstoffvorrat des Fahrzeuges, das mit Ligroin, besser bekannt als Waschbenzin oder Feuerzeugbenzin, ergänzt werden.
Dieses wurde von den Apotheken verkauft, so dass sie die Stadtapotheke Wiesloch ansteuerte und dort Ligroin kaufte.
Dies ist der erste Tankvorgang eines Motor Fahrzeuges, so dass die Stadtapotheke Wiesloch die erste Tankstelle der Welt ist. Dieser Tankvorgang wurde vor der Stadtapotheke durch den Apotheker Herrn Dr. Adolf Suchy und Anne Asbree nachgespielt.
Das Fahrzeug für die Tankszene, ein Nachbau des Benz Dreirads, wurde an diesem Tag dem Verein FHF von der Firma Mercedes Benz Klassik gespendet.
Hier ein Auszug aus dem Brief an den Verein: 

Mit dieser Spende unterstützen wir den enormen Enthusiasmus der Oldtimerfreunde Wiesloch und bedanken uns zugleich dafür.


Nachfolgend Bilder der Tankszene

Die Gedenkfahrt an die Fahrt von Bertha Benz wird vom allgemeinen Schnauferl Club organisiert und führt auch von Ladenburg nach Pforzheim. Vor der Stadtapotheke, der ersten Tankstelle der Welt, werden die Fahrzeuge vorgestellt und vom Apotheker und seiner Frau begrüßt. Es wird ihnen eine Tankurkunde und zwei Reagenzgläser mit "Ligroin" überreicht.

 

Nachfolgend Bilder von dieser Übergabe und ein Auszug der vorgestellten Fahrzeuge


26.07.2015; unsere 4. Fahr-mit-Tour

Anruf um kurz vor 10:00Uhr - Hilfe, mein Garagentor hat sich ausgehängt und ist auf mein Auto geknallt. WIr standen schon in der Tür - bereit zum Treffpunkt der 4. Fahr-mit-Tour. Hilfe geht vor, also Oldie gesattelt und hin. In 5 Minuten war das Garagentor wieder dort wo es hingehört und wir gemeinsam pünktlich am Treffpunkt. Das erste WOW - so viele Teilnehmer - T O L L  !!

Gerd-Uwe hatte sich etwas ganz besonderes ausgedacht - eine Fahrt in und um Wiesloch herum bis zur traditionellen Secco-Pause in Mühlhausen. In einer unscheinbaren Halle bestaunten wir tolle alte Motorräder und auch 4-rädrige Schätze. Was für ein Kleinod und das zweite WOW! Nach dem Besuch der ersten Tankstelle der Welt kamen noch die Clubfreunde des 1.OCW dazu und waren ebenfalls sehr angetan - a. vom Zuspruch - b. vom Ziel in nächster Nähe. Wetter, Stimmung alles Bestens. Dann erreichte uns die Nachricht dass unser endgültiges Tour Ziel - das Oldtimertreffen in Lobenfeld - wegen Überfüllung geschlossen ist. Somit das dritte WOW - hatten wohl viele Oldiefahrer die gleiche Idee. Die FhF fahren trotzdem, durch den Kraichgau und den kleinen Odenwald nach Lobenfeld und zurück nach Wiesloch zum abschließenden gemütlichen Ausklang. Mit etwas Fantasie und Improvisationstalent erlebten wir einen wunderbaren und interessanten Tag. Herzlichen Dank an Gerd-Uwe für die Organisation. Hier einige Bilder


19.07.2015  Karlsruhe feiert Carl Benz, die FhF waren dabei!

Karlsruhe feiert sich und Carl Benz, denn dazu besteht jede Menge Anlass.              Karlsruhe wurde vor 1715 Jahren als neue Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Durlach gegründet. Es ist daher keine Frage, dass das Schloss mit dem umgebenden Park eine perfekte Kulisse für jegliche Veranstaltung abgibt.

Carl Benz wurde 1844 zwar nicht in Karlsruhe direkt, sondern im inzwischen eingemeindeten Mühlburg geboren und hat später am Karlsruher Polytechnikum Maschinenbau studiert. Da ist es schon angebracht, dass man sich seiner gebührend erinnert.

Der „Tribut an Carl Benz” wurde nun allen Erwartungen gerecht. An die 400 Oldtimer-Fahrzeuge jeglicher Couleur, vom Benz-Dreirad über die Messing-Ära bis hin zu Youngtimern, alle erwiesen Carl Benz ihre Referenz. Es gab erstaunlich viele seltene Fahrzeuge zu sehen.

Ein kleiner, absolut unvollständiger Ausschnitt ist an den beigefügten Bildern zu sehen. Während der Ausstellung gab es keinen Regen, aber viel Staub.

Der abschließende Auto-Corso durch die Innenstadt soll nach Auskunft sehr gelungen gewesen sein. Sein Start lag sehr spät (18:30 Uhr) und zog sich noch lang bis in den Abend hin.

Man kann schon sagen, dass es eine gelungene Veranstaltung war. Es war wieder einmal ein gigantischer Szene-Treff in großartigem Ambiente, bei dem man alte Bekanntschaften auffrischen und neue knüpfen konnte.

Nachfolgend noch Bilder von der Aufstellung zum Corso und vom Corso durch den Schlosspark und die Kaiserstraße.

Nach Einbruch der Dunkelheit, um 22:00, wurde noch zu Ehren von Carl Benz eine umfangreiche Lasershow auf die Schlossfassade geworfen. Dabei wurde die Fassade im Sekundentakt optisch umgestaltet, von einem Gebäude zum Beispiel in eine Bücherwand, aus der Bücher entnommen wurden. Höhepunkt zum Thema Carl Benz war natürlich  die Kurbenwellen - Animation eines 4Zylinder Motors.


12.07.2015 Schatthäuser Motorradtreff

Am 12.07. fand der Schatthäuser Motorradtreff statt an dem viele Mitglieder der FHF Fahrzeuge ausstellten oder anderweitig teilnahmen.

nachfolgen eine Auswahl der ausgestellten Motorräder und Traktoren

Über die Fahrzeugpräsentationen hinaus wurde ein umfangreiches Programm mit Musik, Trial, und gespielten Sketchen durchgeführt. Nachfolgend Bilder davon.

Highligt war der Sketch um einen Bauer, der sich einen Traktor gekauft hatte, der nicht ansprang. Ein Nachbar hatte dann festgestellt , dass es sich um einen Traktor handelte, der mit einer Treibladung aus Pulver gestartet werden musste. Dies wurde dann im Sketch ausführlich dargestellt. Mit dem nachfolgenden Download kann man sich einen Clip herunterladen, der zeigt, wie die Frau des Bauers mit einem Hammer auf den Zünder schlägt und der Traktor danach unter Getöse anspringt.

Download
Traktor mit Treibladung starten(1).mpg.m
MPEG Video Datei 11.4 MB

05.07. Oldtimer und Jazz

Das war eine heiße Show - Oldtimer & Jazz der FhF! Bereits morgens um 11:00 Uhr, dem offiziellen Beginn der Veranstaltung, war der Ausstellungsplatz prall gefüllt mit tollen alten Autos und Motorrädern. Wir mussten die zusätzlichen Stellplätze in der Garage der Stadt-Galerie in Anspruch nehmen. Der erste Vorsitzende, Adolf Suchy eröffnete um 11:30 Uhr und begrüßte alle Teilnehmer und Besucher.

Der Count Down lief und pünktlich um 12:00 Uhr nahm Fritz Neidlinger sein Saxophon in die Hand. Schon die ersten Töne seiner Jazz Cats sorgten für Begeisterung. Da passt einfach alles, Jazz und Oldtimer gehören zusammen zumal wenn Beides von so ausgesuchter Qualität ist. Auch Familie Hauber vom REWE Markt in der Stadt-Galerie und die Kollegen des BMW-Autohauses Krauth waren zufrieden und freuten sich über viele Beucher und Aussteller in bester Stimmung.

Petrus wollte die Regenpartie des letzten Jahres partout wieder gutmachen und meinte es etwas zu gut mit uns. Die Temperaturen stiegen minütlich - gegen 14:00 Uhr hatten wir sicher 38 Grad auf dem Platz. Kein Wölkchen trübte den Himmel aber es wurde einfach zu heiß. Die immernoch fantastische Musik heizte zusätzlich ein doch gegen 16:00 Uhr ließen wir es gut sein für den diesjährigen Oldtimer & Jazz Event in Wiesloch.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Teilnehmern, Besuchern, Musikern, Sponsoren und natürlich den vielen freiwilligen Helfern und Freunden der FhF. In diesem Sinne bis zum nächsten Jahr beim Szenetreff Oldtimer & Jazz in Wiesloch.


Hier der eingeschickte Bericht für WieWo und lokalen Internetplatformen und die schönen Fotos dieser heißen Veranstaltung der FhF

Download
2015 07 OuJ-mit Bildern.pdf
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